Weinwerk

WineWorks, Marlborough, Neuseeland

Diese Fallstudie veranschaulicht, wie innovative Produkttransferlösungen von HPS einer großen Verarbeitungs- und Abfüllanlage in einem der weltweit besten Weinanbaugebiete dabei helfen, den Ertrag zu steigern, weniger Wasser zu verbrauchen und das Kontaminationsrisiko zu minimieren.

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Key Facts

Die HPS-Lösung bei WineWorks:

  • Ermöglicht einen vollständig hygienischen Weintransfer
  • Erhöht den Ertrag durch deutliche Reduzierung des Weinverlusts
  • Reduziert den Wasserverbrauch beim Reinigen
  • Funktioniert mit Weiß-, Schaum- und Rotweinen
  • Beschleunigt Produktwechsel
  • Bietet automatisierten Betrieb mit benutzerfreundlicher Oberfläche
  • Verwendet flexible, vollständig erkennbare Schweine
  • Verfügt über mobile Empfangs- und Startstationen
  • Verfügt über einen vollständigen Molchlauf vom Tank bis zum Füller – sogar durch die Rotomatrix
  • Verbessert die Sicherheit durch weniger manuelle Handhabung
  • Minimiert das Risiko einer Aufnahme von gelöstem Sauerstoff (DO) und einer Kreuzkontamination

Einführung

Die Region Marlborough im Nordosten der Südinsel Neuseelands produziert rund 77 % des Weins des Landes. Das einzigartige Klima und der Boden, kombiniert mit dem Talent der Winzer, haben Marlborough zu einem der besten Weinanbaugebiete der Welt gemacht. 2014 gab es in Marlborough 168 Weingüter und fast 23,000 Hektar Weinberge.Wineworks-Logo

Gegründet in 1995, WineWorks bietet neuseeländischen Weinherstellern eine breite Palette hochwertiger Abfüll-, Lager-, Etikettier- und Vertriebsdienstleistungen. Die Abfüllanlage in Blenheim füllt rund 20 % des im Land hergestellten Weins ab und verarbeitet etwa 25 % des gesamten Flaschenvolumens des Landes. Dank ihrer erstklassigen Technologie, Ausrüstung und Einrichtungen können sich die Kunden auf den Anbau und die Vermarktung großartiger Weine konzentrieren, während WineWorks sich um die Abfüllung und den Vertrieb kümmert.

Das Problem

WineWorks ist strategisch günstig in der Nähe mehrerer verschiedener Weingüter gelegen. Das Unternehmen benötigte ein effizientes und zuverlässiges hygienisches Produkttransfersystem, um diese Nähe zu nutzen. Das Unternehmen musste auch die Qualitäts- und Verlustprobleme überwinden, die bei herkömmlichen Gas- oder Wasserleitungen über lange feste Rohrleitungsstrecken auftreten. Darüber hinaus ist es bei der Abfüllung von Wein im riesigen Maßstab der Blenheim-Produktionsanlage von WineWork nicht praktikabel, eine Leitung zu jedem Tank zu haben.

Warum WineWorks sich für HPS entschieden hat

Als weltweit führende Spezialisten für hygienische Produktrückgewinnungs- und -transferlösungen haben die Experten von HPS die Anforderungen von WineWorks schnell verstanden und eine innovative, umfassende und kostengünstige Lösung bereitgestellt.

Peter Crowe, Betriebsleiter bei WineWorks, erklärte:

„HPS konnte ein tragbares Molchsystem anbieten, mit dem Pumpenwagen zu Weingütern gebracht und Wein direkt von ihren Tanklagern zu unserer Anlage gepumpt werden konnte. Dadurch wurde ein Transportschritt im Prozess eingespart.“

Die Lösung

In enger Zusammenarbeit mit WineWorks hat HPS sechs mobile Molchschleudern auf Pumpenwagen entwickelt und in Betrieb genommen. Diese ermöglichen den bequemen Weintransport von 14 Standorten (vier interne Kellerbereiche und zehn verschiedene Weingüter). Zu den maßgeschneiderten Produkttransferlösungen gehörte auch ein molchbares automatisches Weinverteilungssystem „Rotomatrix“. Der molchbare Ventilverteiler Rotomatrix ermöglicht eine äußerst flexible, schnelle und effiziente Wegauswahl.

Crowe fuhr fort:

„Die Weinpumpen sind auf einem tragbaren Wagen mit angeschlossenen Molchschleudern montiert. Diese Wagen sind mit einem Biegepanel in benachbarten Weingütern oder in unserem Keller verbunden. Die Dienste werden an den Pumpenwagen angeschlossen und dann wird am Rotomatrix-Molchventilverteiler die richtige Route erstellt. Dies wird dann am HMI bestätigt. Die Kommunikation zwischen den Pumpenwagen und den Abfüllleitungen erfolgt über Glasfaser-Ethernet.“

„Bevor der Weintransfer beginnt, wird die Leitung mit Wasser aus dem Biegepanel gespült und dann durch die Abfüllleitung geführt. Wenn der Molch zurückkommt, wird die Leitung mit N2 gespült. Dies hilft, die Aufnahme von gelöstem Sauerstoff zu minimieren, wenn der Weintransfer beginnt. Die Pumpengeschwindigkeit wird während der Anfangsphasen des Transfers gesteuert, dann steuert der Füller die Pumpengeschwindigkeit.“

„Alle Pumpengeschwindigkeiten sind einstellbar, was einen reibungslosen Weintransfer ermöglicht. Wenn der Füllvorgang abgeschlossen ist, wird die flexible Leitung vom Tank zur Pumpe herausgeführt und dann wird der Molch gestartet, der den Wein durch die Leitung bis zum Füller jagt.“

Die Vorteile

„Das Feedback unserer Kunden war großartig“, Sagte Crowe. „Zu den Vorteilen gehören unter anderem die minimale Verwendung von flexiblen Schläuchen, eine sehr benutzerfreundliche Schnittstelle, minimaler Weinverlust und damit höhere Erträge für unsere Kunden, eine deutlich geringere Wahrscheinlichkeit einer DO-Aufnahme sowie CIP-Zyklen, die Leitungen und Molchställe reinigen und so einen hygienischen Weintransfer ermöglichen.“

Crowe fügte hinzu: „Mark und das Team von HPS waren großartig. Sie haben eine Lösung angeboten, die für unsere Kunden und uns unglaublich gut funktioniert. Auch ihr Kundendienst war erstklassig.“

Die Zukunft

WineWorks ist ein wachsendes Unternehmen und erweitert seine Abfüllanlage in Blenheim. Derzeit wird eine weitere Abfüllanlage an den Standort angeschlossen und langfristig ist eine weitere geplant. HPS arbeitet mit WineWorks zusammen, um weitere Anschlusspunkte für die Rotomatrix und weitere Pipelines hinzuzufügen.

Da sich im Einzugsgebiet von WineWork in Marlborough immer mehr Weingüter entwickeln, werden die Systeme zur Produktrückgewinnung und -übertragung noch weiter ausgebaut.

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