Sanitär-Kugelhähne
Kugelhahn mit aufblasbarer Dichtung: Spezialventile für hygienische und sanitäre Molchverfahren
Das aufblasbare Kugelventil (ISBV) wurde speziell für den Einsatz bei hygienischen Molchanwendungen entwickelt und konstruiert.
Es wird manchmal auch als Clean-In-Place- oder „CIP-fähiger“ Kugelhahn bezeichnet, verfügt über eine einzigartige aufblasbare Dichtungstechnologie und bietet viele Vorteile gegenüber einem herkömmlichen Kugelhahn.
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Einzigartiges, leicht zu reinigendes hygienisches Kugelhahnsystem
CIP-Reinigung und Molchung gehören zusammen. Bei Ventilen hingegen steht die Kugel in einem herkömmlichen Ventil in ständigem Kontakt mit einer oder mehreren Dichtungen. Dies erschwert die Ventilreinigung erheblich, da die Reinigung des Ventilhohlraums dadurch nahezu unmöglich wird. Hier bietet die HPS-Technologie mit aufblasbarer Dichtung einen entscheidenden Vorteil.
In-Place reinigen
Der Sanitärkugelhahn mit aufblasbarer Dichtung verfügt, wie der Name schon sagt, über eine aufblasbare Dichtung. Diese Dichtung kann nach Bedarf aufgeblasen und entleert werden. Nach dem Aufblasen verhält sie sich wie jede andere Dichtung: Sie berührt die Kugel und verhindert den Produktdurchgang. Zur Reinigung des Ventils werden die Dichtungen entleert. Dadurch haben die Dichtungen keinen Kontakt mehr mit der Kugel und ermöglichen Flüssigkeitseintritt in den Ventilhohlraum, wodurch zuvor unerreichbare Bereiche gereinigt werden können.
Es gibt zwei Varianten des ISBV:
der 90-Grad-ISBV mit zwei Positionen
Dieses Ventil hat zwei Stellungen: offen und geschlossen. Es kann als Leitungs- oder Tankabsperrventil in hygienischen Anwendungen eingesetzt werden, die einen ununterbrochenen Produktfluss erfordern. Alternativ kann es in Kombination mit einem Molchgehäuse als Start- oder Empfangseinheit verwendet werden.
die 120-Grad-ISBV
Dieses Ventil verfügt über drei Anschlüsse und kann alle drei mit einem elektrischen Antrieb oder zwei davon mit einem pneumatischen Antrieb nutzen. Beim Einsatz dieses Ventils in der Molchtechnik entfällt die Notwendigkeit einer herkömmlichen T-Anordnung mit zwei Ventilen.